Steuerstrafrecht

Das Steuerstrafrecht stellt durch strafrechtliche Sanktionsmöglichkeiten die Einhaltung der Steuergesetze sicher. Abhängig von Art und Umfang des Verstoßes wird zwischen leichteren Steuerordnungswidrigkeiten und schwereren Steuerstraftaten unterschieden. Dementsprechend gibt es unterschiedlich abgestufte Sanktionsmöglichkeiten von Bußgelde und Geldstrafen bis hin zu Freiheitsstrafen mit oder ohne Bewährung.

Verschärfung der Rechtsprechung im Steuerstrafrecht

Insbesondere die höchstrichterliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshof hat in den vergangenen Jahren zu einer Verschärfung der Sanktionen bei Steuerhinterziehung im Steuerstrafrecht geführt: Aber einer verkürzten Steuer in Höhe von 100.000 Euro soll danach eine Bewährungsstrafe ausgeschlossen sein.


Wirtschaftsstrafrecht, Steuerstrafrecht, Steuerhinterziehung, Selbstanzeige, Rechtsanwalt, Strafverteidiger, Hamburg, Laudon, Mirko Laudon, Strafrecht, Kanzlei, Anwalt, Strafverteidigung Hamburg, Wirtschaftsstrafrecht HamburgRechtsanwalt Mirko Laudon ist ausschließlich im Strafrecht und den damit verbundenen Rechtsgebieten tätig und übernimmt die Verteidigung in Strafsachen bundesweit und in allen Instanzen.

Einen Schwerpunkt bildet das Wirtschafts- und Steuerstrafrecht.


Steuerstraftaten und Steuerordnungswidrigkeiten

Die Strafvorschriften sind – aufbauend auf den zugrundeliegenden Steuergesetzen – als Blankettnormen ausgestaltet. Insoweit verknüpft das Steuerstrafrecht die Normen des Straf- mit denen des Steuerrechts. Steuerstraftaten und -ordnungswidrigkeiten sind in der Abgabenordnung (AO) geregelt.

Steuerstraftaten (§§ 369 ff. AO) sind u.a.:

Steuerordnungswidrigkeiten (§§ 377 ff. AO) sind u.a.:

Die regelmäßig verkürzten Steuerarten sind Einkommensteuer, insbesondere Kapitalertragsteuer (EStG), Umsatzsteuer (UStG), Erbschaft- sowie Schenkungsteuer (ErbStG), Körperschaftsteuer (KStG), Gewerbesteuer (GewStG) und Lohnsteuer (EStG).

Einen eigenen Bereich im Steuerstrafrecht bildet außerdem das Zollstrafrecht.

Verteidigungsstrategien im Steuerstrafrecht

Das Steuerstrafrecht bietet eine Vielzahl erfolgversprechender Verteidigungsstrategien, die danach zu unterscheiden sind, ob die Steuerhinterziehung von den Behörden bereits entdeckt ist. Vor Entdeckung wird die Möglichkeit einer strafbefreienden Selbstanzeige zu erörtern sein.

Ist das Steuerdelikt bereits entdeckt und ein Steuerstrafverfahren eingeleitet und die Steuerfahndung tätig, sollte sofort ein Rechtsanwalt hinzugezogen werden, da bereits frühzeitig die Weichen für das weitere Steuerstrafverfahren gestellt werden.

Keinesfalls sollte der Beschuldigte eigene Angaben zur Sache machen – auch nicht den Steuerbehörden gegenüber – und die Verteidigung seinem Rechtsanwalt überlassen.

Zur Klärung der steuerstrafrechtlichen Auswirkungen bedarf es grundlegend zunächst der steuerrechtlichen Feststellung der tatsächlich angefallenen und verkürzten Steuer. In komplizierten Fällen arbeiten wir mit Steuerberatern zusammen, die die steuerliche Vorarbeit übernehmen. Wir verfügen über ein Netzwerk mit Steuerberatungskanzleien jeder Größe und Spezialisierung, um auch komplizierteste Sachverhalte zu bearbeiten.

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